Charlotte Perriand hat diesen Schreibtisch 1938 entworfen, als die Architektin die Einrichtung für das Büro von Jean-Richard Bloch plante, dem Intellektuellen, Schriftsteller und Co-Direktor der Tageszeitung Ce Soir und Gründer des Aufsichtskomitees für antifaschistische Schriftsteller. Seinen Namen verdankt der Schreibtisch seiner besonderen Form eines Bumerangs ohne scharfe Kanten. Diese Form gab dem Herausgeber der Zeitung die Möglichkeit, 10 Mitarbeiter am Tisch zu versammeln, die im gleichen Abstand zueinander am Tisch Platz fanden. In enger Zusammenarbeit mit Pernette Perriand-Barsac hat Cassina diesen Schreibtisch mit den neuen materischen Oberflächen Esche gebeizt Eiche oder gebeizt schwarz und Nussbaum Canaletto natur neu aufgelegt. Die geschwungene wuchtige Tischplatte aus Holz bildet den Mittelpunkt des Möbelstücks kann komplett mit Kernleder bezogen oder alternativ mit einer optionalen Schreibtischunterlage geliefert werden. Die massiven Holzbeine zeichnen sich durch ihre organischen und harmonischen Linien aus, die sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten von Charlotte Perriand ziehen. Der Schreibtisch, der auch mit einer Version modernisiert wurde, die auf eine Verkabelung ausgelegt ist, kann mit dem Schubladenelement des Schreibtischs 10 Bureau de la Semaine à Paris von Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand kombiniert werden, das Charlotte Perriand 1930 überarbeitet hat.